Opa Joseph: „Ich ziehe nur innerhalb Deutschlands um.“

Wikipedia:

Nachfolgend ließ die CDU Plakate, Handzettel und Autoaufkleber mit dem neuen Schlachtruf in Hunderttausender Auflage drucken. Von Mitte Januar 1990 an wurde der Ruf in der DDR flächendeckend plakatiert. Der Spitzenkanditat der CDU in der DDR, Lothar de Maizière, ließ sich zur Volkskammerwahl 1990 auf Wahlplakaten so in Szene setzen, dass der Eindruck entstand, der Satz sei von ihm.[4][5]

Deutschland einig Vaterland

Auf den Demonstrationen, die sich an die Maueröffnung anschlossen, soll Augenzeugenberichten zufolge der Satz „Wir sind ein Volk!“ seltener gerufen worden sein als der Satz „Deutschland einig Vaterland!“. Zuletzt genanntes Motto ist der Nationalhymne der DDR entnommen.[6]

Nach Recherchen des Deutschlandradios ist der Slogan „Deutschland einig Vaterland“ ebenso wie „Wir sind ein Volk“ von Westdeutschland aus in den Leipziger Montagsdemonstrationen platziert worden. Auf Initiative des 1976 vom Westen aus der DDR freigekauften Schriftstellers und Systemkritikers Siegmar Faust wurde er noch vor dem Mauerfall einem Leipziger Senioren, der in den Westen reisen durfte, anvertraut. Dafür erhielt der Rentner angeblich 1000 DM. Stattgefunden habe diese Absprache am Rande eines Kongresses der rechtskonservativen Paneuropa-Union in West-Berlin.[7]

http://de.wikipedia.org/wiki/Wir_sind_ein_Volk

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/421153/

 

 

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